Fazit Futterverwerter

Das Mehlwurmprojekt war ein kleineres Projekt. Das bedeutet aber nicht, dass davon weniger gelernt werden konnte. Neu war vorallem der Umgang mit lebendigen Versuchstieren. Versuche mit Metallen, Karton, verschiedenen Substanzen und Lösungen wurden schon gemacht. Doch mit Lebewesen wurde noch nie gearbeitet.

Die Ergebnisse des Versuchs sind nicht eindeutig, da der Versuch mehrmals durchgeführt werden müsste. Die Mehlwürmer, die Haferflocken bekamen, wuchsen etwa gleich viel, wie die Mehlwürmer, die Dinkelflocken bekamen. Auch das Gewicht war bei beiden jeweils gleich. Daraus schliessen wir, dass sie beide Getreide gleich gut verwerten. Sehr wahrscheinlich ist das so, weil Haferflocken und Dinkelflocken verwandt. Dann sind sie sich ähnlich in Struktur und

neues Terrarium mit Haferflocken

Bei Versuchen mit Lebewesen ist viel mehr Vorsicht und Aufwand geboten. Die Tiere können nicht gesteuert werden, da sie selbst denken. Deshalb sind solche Versuche auch schwieriger und die Ergebnisse nicht immer eindeutig. Ausserdem muss bei Tieren auf mehr geachtet werden, als bei einem Versuch mit Bakterien. Die Tiere brauchen genügend Platz, Nahrung, Flüssigkeit und Versteckmöglichkeiten damit sie sich wohl fühlen. Die Projekte dürfen nicht unter tierquälerischen Umständen durchgeführt werden. Deshalb kontrollierten die Lehrer und Schüler regelmässig, wie es um die Tiere und ihre Terrarien stand. Die psychische Gesundheit der Tiere konnte nicht direkt geprüft werden. Doch wenn die Tiere sich bewegen, verkriechen und ihren natürlichen Gewohnten nachgehen geht es ihnen in der Regel gut.

Erde und Licht symbolisieren das Leben. Doch die Mehlwürmer brauchen nichts davon. Ihnen genügt ein kleiner Lebensraum mit Nahrung, Flüssigkeit und Verstecken um zu überleben und wachsen. Das zeigt wieder einmal wie einzigartig und doch einfach das Leben sein kann.

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